Mindfulness

Es gibt vier Arten von introvertierten Menschen (Hören wir also auf, Alle über einen Kamm zu scheren)

1. Der soziale Introvertierte

Obwohl Introvertierte nicht unbedingt schüchtern sind, ist es wahr, dass sie in der Regel kleine Gruppen oder eine Person bevorzugen anstatt größerer Gruppen. Sie gehen lieber eine gute Bindung mit wenigen Menschen ein als oberflächliche Beziehungen mit vielen Freunden zu pflegen. Dieser Typ zeichnet sich auch dadurch aus, gerne alleine zu sein. Für diesen Typen ist es überhaupt kein Problem, am Freitagabend Zuhause vor dem Fernseher abzuhängen (ganz im Gegenteil).

2. Der denkende Introvertierte

Introvertierte Menschen sind nicht nur gerne allein, sondern ziehen sich auch regelmäßig in sich selbst zurück. Nicht, weil sie überhaupt keinen Kontakt mögen, sondern weil sie genug Kraft aus ihrer eigenen inneren Umgebung ziehen. Der denkende Introvertierte denkt viel nach; nicht nur über die Dinge in der Welt, aber vor allem auch über sich selbst. Ein hohes Maß an Selbstreflexion ist daher charakteristisch für diesen Typ – und wir haben bereits darüber geschrieben, wie gut das ist. Außerdem hat dieser Typ eine reiche Fantasie und liebt Tagträume.

3. Der ängstliche Introvertierte

Kein einziger Introvertierter hat groß das Bedürfnis, mit anderen Menschen zusammen zu sein. Dafür haben sie alle verschiedene Gründe und vor allem fühlen sie sich dabei auch sehr unterschiedlich. Während der soziale Introvertierte einfach keine Lust hat, fühlt sich der ängstliche Introvertierte in sozialen Situationen einfach sehr (ich wiederhole: sehr) unwohl. Einen Raum voller schnatternder Menschen betreten? Niemals! Und wenn derjenige erst einmal zu Hause angekommen ist, kriegt dieser die Bilder nicht mehr aus seinem Kopf.

4. Der zurückhaltende Introvertierte

Zurückhaltende Introvertierte sind das Gegenteil von Hansdampf in allen Gassen und lassen sich am Besten mit dem Motto “Erst denken, dann handeln” beschreiben. Sie machen alles gern in Ruhe (auch morgens beim Aufstehen) und brauchen etwas Zeit, um Dinge zu verarbeiten, bevor sie entsprechend handeln.